In Graubünden konnten sich Touristen impfen lassen
In den Bündner Impfzentren konnten sich «eine Handvoll ausländische Staatsangehörige» impfen lassen, wie «nau.ch» am Freitag mit Verweis auf die Kommunikationsstelle Corona vermeldete. Die Kontrolle sei aufgrund der vielen Zweitwohnungsbesitzerinnen und -besitzer schwierig, wie es dort auf Anfrage des Nachrichtenportals heisst.
Das Bündner Gesundheitsamt habe seine Praxis nun angepasst. Nun erhalten Personen ohne Schweizer Krankenversicherung keine Impfung mehr und werden von den Impfzentren abgewiesen. Eine Ausnahme macht Graubünden bei den Personen, die als Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Gesundheitswesen tätig sind. Auch Personen ohne Wohnsitz im Kanton sollen keine Impfung erhalten. In Graubünden sind zurzeit rund 27'000 Personen einmal und 17'500 Personen zweimal geimpft worden. (jas)