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Schweiz & Welt

In Brienz besteht trotz Evakuierungsplan (noch) keine Panik

Südostschweiz
04.05.2019, 12:00 Uhr
12.05.2026, 16:56 Uhr

Das Dorf ist seit Menschengedenken in Bewegung: Die gesamte Terrasse rutscht vermutlich seit der letzten Eiszeit talwärts. In den vergangenen 100 Jahren bewegte sich Brienz/Brinzauls jeweils wenige Zentimeter pro Jahr. In den letzten zwanzig Jahren hat sich der sogenannte «Brienzer Rutsch» aber stark beschleunigt: Aktuell beträgt die Bewegung rund einen Meter pro Jahr. Deshalb müssen sich die Bewohner auf grössere Schäden an Häusern und Leitungen einstellen, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heisst.

Eine mögliche Zuspitzung der Situation ist nicht plötzlich, sondern eher über mehrere Wochen oder Monate zu erwarten. Dennoch hat die Gemeinde Albula/Alvra, zu der Brienz/Brinzauls gehört, Vorbereitungen für eine allfällige rasche Evakuierung getroffen. Betroffen wären auch Teile der benachbarten Orte Vazerol, Surava und Tiefencastel. 

Radio Südostschweiz sprach mit Daniel Albertin, Gemeindepräsident von Albula/Alvra:

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