Nach 25 Jahren als Trainer ist Schluss
DZ: Marco Marchetti, warum ist für Sie nach 25 Jahren als Trainer Schluss?
Seit mein Sohn Ennio Fussball spielt – also seit der Fussballschule – habe ich ihn stets als Trainer seiner Teams begleitet. In der vergangenen Saison war das bei den B-Junioren, mit denen wir in die erste Stärkeklasse aufgestiegen sind. Weil er nun in Chur seine Lehre macht, wechselt er zu Orion. Für mich war dies Anlass, mich als Trainer zurückzuziehen und gleichzeitig der einzige Grund aufzuhören. Auch weil ich beim FC Davos noch genügend andere Chargen besetze. Wäre Ennio beim FCD geblieben, hätte ich wohl noch ein paar Jahre als Trainer weitergemacht.
Wie hat eigentlich alles mit Ihrer Trainerkarriere angefangen?
Ich spielte damals in der ersten Mannschaft des FCD in der dritten Liga, als man mich anfragte, ob ich nicht Lust hätte, ins Trainer-Metier einzusteigen. Angefangen hatte ich dann als Assistenz, und danach wurde ich Trainer des Damenteams. Als dann mein Junior selber mit Fussballspielen begann, begleitete ich ihn als Trainer der jeweiligen Teams – eine coole Zeit, denn es war schön, mit dem Sohn zusammen zu sein und viel zu erleben. Über einige Jahre habe ich nun stets die gleichen Spieler begleitet und ihre Fortschritte sowie ihre Entwicklung miterleben dürfen.
Was machte es aus, dass Sie 25 Jahre lang Trainer blieben?
Ich hatte immer Spass am Fussballsport und war lange selber aktiv. Und natürlich machte auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand viel aus. Es stimmte für mich stets nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.