Hotellerie legt im September deutlich zu
In der Schweizer Hotellerie hat sich der Trend der Sommermonate im September fortgesetzt. Während vor allem die Hotels in den Städten aufgrund der Corona-Pandemie unter den ausbleibenden internationalen Gästen leiden, kann sich die Hotellerie in Bergkantonen wie Graubünden einigermassen behaupten. So verbuchten die Bündner Hoteliers im September sogar ein Logiernächte-Plus von fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat; schweizweit büsste die Hotellerie dagegen 28 Prozent ein, wie das Bundesamt für Statistik gestern mitteilte.
Verantwortlich für das Bündner Plus waren fast ausschliesslich die Gäste aus der Schweiz, bei welchen im September insgesamt 410'000 Logiernächte resultierten – ein Plus von über 50 Prozent im Vergleich zum September 2019. Insgesamt verzeichnete Graubünden 481'000 Logiernächte.
Die starken Sommermonate und der gute September konnten das Minus seit Anfang Jahr aber lediglich verkleinern. Im Vergleich zum Vorjahr verbucht die Bündner Hotellerie von Januar bis September weiterhin 10,7 Prozent weniger Hotelübernachtungen. Gesamtschweizerisch beträgt das Minus knapp 40 Prozent. (sid)