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Schweiz und Welt

Grünes Licht für geplanten Ausbau der Glarner Nationalstrasse

Südostschweiz
26.04.2022, 19:33 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Der Glarner Regierungsrat ist erfreut über die Aufnahme des Projekts Umfahrung Netstal im strategischen Entwicklungsplan der Nationalstrassen. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Glarner Regierung vom Dienstag hervor. Als eines von 16 schweizweit eingereichten Projekten auf dem Nationalstrassennetz wurde die Umfahrung Netstal auf die Prioritätenliste gesetzt. Der Regierungsrat unterstützt den Willen des Bundesrates, die Umfahrung Netstal als logische Fortsetzung der bereits beschlossenen Umfahrung Näfels zu realisieren.

Umfahrungen im Zeitplan

Im Jahr 2027 sei der Baubeginn der im Jahr 2019 von National- und Ständerat beschlossenen Umfahrung Näfels. Die Umfahrung Netstal werde in den Realisierungshorizont 2040 aufgenommen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die vorliegende Zuteilung der Umfahrungsprojekte bezeichnet der Glarner Regierungsrat als realistisch. Das Projekt der Umfahrung in Netstal habe einen guten Planungsstand. Der nächste Planungsschritt solle zeitnah erstellt werden.

Netstal realisieren, Glarus gleichzeitig planen

Eine optimale Verkehrserschliessung hat für den Kanton Glarus laut Mitteilung höchste Priorität. Für eine nachhaltige Entwicklung des gesamten Kantons brauche es eine geschickte Anbindung des Hauptorts Glarus an das Nationalstrassennetz. Mit der Umfahrung der Siedlungsgebiete von Näfels und Netstal, aber auch des Hauptorts Glarus, soll dies gelöst werden. Sinnvollerweise werde auch die Planung der Umfahrung Glarus bereits jetzt in enger Zusammenarbeit zwischen Bund und Kanton und mit der weiteren Planung der Umfahrung Netstal in Angriff genommen. Denn die Hauptverkehrsachse verlaufe im Glarnerland historisch bedingt durch die Dörfer, und der Problemdruck sei gross.

Gemäss kantonalem Richtplan soll das Siedlungsgebiet von Näfels, Netstal und Glarus mit einem zweispurigen Tunnel umfahren werden. Die Umfahrung Glarus schliesse unmittelbar an die Umfahrung Netstal an und sei deren logische Fortsetzung. (red)

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