Graubünden und Tessin arbeiten in der Krise zusammen
Regierungspräsident Christian Rathgeb und Regierungsrat Peter Peyer reisten am Montag nach Bellinzona, um dort mit den Tessiner Regierungsräten Raffaele de Rosa und Norman Gobbi sowie Regierungspräsident Christian Vitta die gemeinsame Bekämpfung des Coronavirus zu koordinieren. Auch Bundesrat Ignazio Cassis war bei dem Treffen dabei.
Im Moment seien beide Kantone noch in der Lage, die Gesundheitsversorgung für die eigene Bevölkerung selbst sicherzustellen, heisst es in einer Mitteilung. Sollte es aber zu Engpässen kommen, würden sich die Kantone gegenseitig unterstützen, indem sie einander Fachpersonal zur Verfügung stellten. Ebenso sollen künftig auch Patientenverlegungen zwischen beiden Kantonen stattfinden können.
An Ostern nicht in den Süden reisen
Die Regierungen beider Kantone sind sich einig, dass Zweitwohnungsbesitzer und Touristen besonders an Ostern ihre Mobilität einschränken und nicht in ihre Ferienwohnungen reisen sollten. Weiter bitten sie die Bevölkerung in ihrem Aufruf, die Anordnungen der Behörden weiterhin zu befolgen – also die Hygienemassnahmen einzuhalten, Abstand zu halten und so weit wie möglich zu Hause zu bleiben.