Graubünden und Glarus tauschen sich mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter aus
Am ersten Tag der eidgenössischen Sommersession hat sich die St.Galler Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartements, mit der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) getroffen. Dieser Austausch findet gemäss einer Mitteilung des Kantons einmal jährlich statt.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit
Die Vertreter der sieben Ostschweizer Kantone sprachen mit Bundesrätin Keller-Sutter unter anderem über die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und den Kantonen bezüglich des Ukraine-Krieges. Die Aufgabenteilung funktioniere mittlerweile gut, beurteilten die Anwesenden. Als besondere Herausforderung bezeichneten sie die zeitgerechte Bereitstellung von Unterkünften und die Koordination mit privaten Angeboten.
Auch die stabile Beziehung zu den Nachbarländern war Thema des Treffens. Diese ist für die Ostschweiz als Grenzregion besonders wichtig. Um sich aktiv und konstruktiv in die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU einzubringen, so die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Ostschweiz, gehöre auch, dass sie sich eng mit ihren ausländischen Partnern besprechen könnten.
Neues Präsidium
Die Delegation der Ostschweizer Kantone wurde von Regierungsrat Hansueli Reutegger (Kanton Appenzell Ausserrhoden) angeführt. In dessen zweijährigen Amtszeit als Präsident der ORK stehe deren strategische Stärkung im Fokus, heisst es in der Mitteilung. Um die politische Handlungsfähigkeit der ORK zu stärken, wurde ein leitender Ausschuss – zusammengesetzt aus politischen Vertreterinnen und Vertretern – gegründet. Ebenso sollen in den kommenden Jahren verschiedene Veranstaltungen des ORK in Bern stattfinden. (red)