Graubünden bleibt ein Paradies für Feinschmecker
Der neue Restaurantführer Gault Millau ist da. Am Montag wurde die Ausgabe 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Schweizweit sind 870 Restaurants aufgelistet. So viele wie noch nie, schreibt der Herausgeber. 96 Restaurants sind erstmals in der Gilde mit dabei. Während 48 Chefs einen Gault-Millau-Punkt verloren, erhielten 103 einen zusätzlichen Punkt.
Hier gehts zur Karte mit allen Restaurants.
Auch aus Bündner Sicht hat die Ausgabe 2020 einiges zu bieten. Zwar ist Andreas Caminada mit seinem «Schloss Fürstenau» nicht mehr ganz so exklusiv im 19-Punkte-Klub: Mit Tanja Grandits aus Basel wurde der erlauchte Kreis nämlich auf acht Mitglieder erweitert.
Aber mit Mitja Birlo aus dem Restaurant «7132 Silver» in Vals schaffte das «Wunder von Vals» den Aufstieg auf 18 Punkte. Sein Rezept: Eine junge Power-Brigade, harte Arbeit, viel Valser Natur auf dem Teller sowie Rock'n'Roll am Tisch, heisst es in der Mitteilung von Gault Millau über den Nachfolger von Sven Wassmer (jetzt im «Grand Resort» in Bad Ragaz).
Und Chicco und Bobo Cerea, die Brüder aus Bergamo, haben mit dem Restaurant «Da Vittorio» im Hotel «Carlton» in St. Moritz den 18. Punkt zurückgeholt. Weiterhin im erlauchten Kreis der 18 Punkte ist auch das «Talvo by Dalsass» in Champfèr.