GKB will mit 200 Millionen Franken helfen
In den vergangenen Tagen hat der Kanton sowie der Bund weitere Massnahmen im wirtschaftlichen Bereich getroffen. Von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus betroffene kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) haben dadurch weitere finanzielle Unterstützung erhalten. Nun hat die Graubündner Kantonalbank (GKB) die Entscheidung getroffen, ebenfalls weiteres Geld zur Verfügung zu stellen.
Wie es in einer Mitteilung heisst, ergänzt die GKB die bisherige Hilfe seitens Kanton und Bund mit 200 Millionen für Bündner KMUs. «Es liegt uns viel daran, negative Konsequenzen in Graubünden für uns alle mit aller Kraft entschlossen abzufedern», meint Daniel Fust, CEO der GKB.
Verschiedene Hilfestellungen
Laut Mitteilung unterstützt die GKB alle Unternehmen, denen die staatliche und kantonale Hilfe trotz eines gesunden Geschäftsmodells nicht ausreicht. Die Hilfe setze sich konkret aus ergänzenden Finanzierungen, eigener Risikoübernahme bei grösseren Bundeshilfen und umfassenden Amortisationserlässen zusammen.
Ebenfalls unterstützt die GKB weiterhin rund 450 Veranstaltungen und Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Gemeinnütziges und Tourismus. Viele dieser Aktivitäten seien von der Pandemie betroffen, müssten ausfallen oder verschoben werden. Die Bank beteilige sich darum bei den aufgelaufenen Kosten der abgesagten oder verschobenen Aktivitäten. Die Beteiligung gilt bis maximal zur gesprochenen Beitragshöhe, wo keine entsprechende staatliche Entschädigung vorgesehen ist.