Georg Fischer steigert Umsatz und Auftragseingang
Georg Fischer (GF) hat im ersten Halbjahr 2026 im fortgeführten Geschäft «Flow Solutions» etwas mehr Umsatz erzielt und den Auftragseingang markant gesteigert. Der Betriebsgewinn blieb in etwa stabil.
Der Umsatz im fortgeführten Geschäft legte um 5,1 Prozent auf 1,58 Milliarden Franken zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Bereinigt um den negativen Währungseffekt resultierte ein organisches Plus von 5,7 Prozent. Dabei hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten beschleunigt.
Der Auftragseingang stieg organisch um 15,1 Prozent auf 1,73 Milliarden. Getragen worden sei diese Performance durch den Infrastruktur- und Industriebereich sowie das Gebäudesegment, das die verhaltene Baukonjunktur leicht übertroffen habe, wird CEO Andreas Müller in der Mitteilung zitiert.
Währungseffekte drücken auf Marge
Das vergleichbare operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 158 Millionen Franken, wobei die Marge um 0,4 Prozentpunkte auf 10,0 Prozent zurückging. Der Rückgang sei auf Währungseffekte, eine unausgewogene Produktionsauslastung über die Quartale hinweg sowie auf die Kosteninflation zurückzuführen. Dies sei durch Preiserhöhungen und Kostensenkungen nur teilweise ausgeglichen worden.
Auf Stufe Reinergebnis resultierte ein Verlust von 77 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 160 Millionen im Vorjahr. Hier hat sich der Verlust aus dem Verkauf der Division GF Casting Solution niedergeschlagen.
Mit den Zahlen hat GF die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz übertroffen und mit dem Betriebsergebnis in etwa erreicht.
Umsatzprognose erhöht
Für das Gesamtjahr 2026 hat der Technologiekonzern die bisherige Prognose für das fortgeführte Flow-Solutions-Geschäft erhöht. So wird neu ein organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich (zuvor im unteren einstelligen Prozentbereich) erwartet. Weiterhin wird eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte operative EBITDA-Marge von 14 bis 16 Prozent erwartet.