Geniessen bei bester Stimmung
Zwei Tage Sonnenschein, ein Tag Regen, erstklassige Trails und Bergpanoramen vom Feinsten – das internationale Teilnehmerfeld war auch diesmal wieder vom Anlass und der Region begeistert. Zahlreiche Teams waren bereits zum vierten, fünften oder gar sechsten Mal dabei: «Die Trails hier sind einfach der Hammer, die Stimmung immer grossartig und der Event top und mit sehr viel Herzblut organisiert. Deshalb kommen wir jedes Jahr wieder!» So und ähnlich tönt es von verschiedensten Wieder-ho-lungstätern, zum Beispiel aus Holland, Schweden und natürlich auch aus der Schweiz. Fast 450 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 19 Nationen fuhren in über 180 Teams während den vergangenen drei Tagen 11 sogenannte «Stages», also gemessene Abschnitte, auf dem Bike. Auf den Transfer-Etappen dazwischen, oft unterstützt von Bergbahnen, wurde die Uhr angehalten, und die Fahrer und Fahrerinnen hatten Zeit, mit Rennteilnehmern aus anderen Ländern zu plaudern und die internationale Bike-Community zu pflegen. Kurz – ein riesen-grosser Mountainbike-Spass, der auch Generationen verbindet: Der jüngste Teilnehmer wird demnächst 16, der älteste ist 63: «Ich fahre mit meinem Teampartner zum fünften Mal in der Kategorie 77+, mit unseren zusammengezählten Altern könnten wir aber bei 120+ fahren! Nur gibt es die leider noch nicht», schmunzelt der Nidwaldner Fips Joller, dessen Teampartner kein geringerer als Peter Odermatt, CEO des Müesliherstellers bio-familia, ist.
Testlauf mit E-Bike-Kategorie: Klein, aber fein
Erstmals wurde in diesem Jahr ein Testlauf mit einer neuen E-Bike-Kategorie von Zweierteams durchgeführt – den «E-Teams». Das Interesse daran war über-schaubar, die Teilnehmer, die die Mö-glichkeit nutzten, waren aber begeistert. Rennleiter Michi Wild von der Bike Academy Davos zieht ein entsprechendes Fazit: «Auch wenn E-Bikes immer mehr aufkommen, fahren im Enduro-Bereich noch immer viele Rider gerne mit den leichteren Bikes. Für einige machten E-Bikes die Teilnahme am Rennen aber überhaupt erst möglich, insbesondere bei den zusätzlich zu bewältigenden Höhenmetern dieses Jahr, weil die zwei- te Sektion der Jakobshornbahn aktuell nicht fährt». Die Kategorie «E-Teams» geht also unter klein, aber fein. «Ob wir sie für nächstes Jahr so beibehalten, müssen wir noch entscheiden – wir wollen aber auf jeden Fall ein Fun-Event und offen für vieles und viele bleiben!» Bereits zum dritten Mal konnten Teams von drei bis sechs Personen in der offenen Kategorie «Fun Team» fahren. Die mittlerweile etablierte Kategorie, die symbolisch für die Kernidee des Events steht, war auch diesmal ein echter Renner, und die gut 40 bunt gemischten «Fun-Teams» schätzten und genossen es auch diesmal ausserordentlich, statt nur im Zweierteam als grössere Gruppe in dieser Plauschkategorie zu starten.