Bündnerinnen sind gut integriert und initiativ
Der Jahresbericht der Präsidentin Kathrin Buol listete für jeden Monat ein Veranstaltungsangebot auf, das meistens von zahlreichen Frauen wahrgenommen wurde. Neben gemütlichen Momenten mit spannenden Rätseln begeben sich die Bündnerinnen auch immer wieder auf Reisen. Sei es, dass sie in unmittelbarer Umgebung neue Erfahrungen und Entdeckungen machen – so etwa beim Erkunden des Silberbergs oder beim Besuch der geschichtsträchtigen Villa Montagna. Manchmal führte der Weg auch weiter weg. Das war dann meistens gemeinsam mit weiteren Bündnerinnen, auch den anderen Sektionen des Verbandes. So etwa bei der Delegiertenversammlung in Chur, die die Möglichkeit zu einem Besuch in der Schokoladenmanufaktur Merz eröffnete. Oder die Reise nach Obermutten, die gleichzeitig auch eine Auseinandersetzung mit dem speziellen deutschsprachigen Weiler inmitten einer romanischsprachigen Umgebung war. Referate oder gemeinsame kleine Wanderungen rundeten das Programm ab. Am meisten Anstrengung der Bündnerinnen steckt allerdings in den beiden grossen gemeinnützigen Anlässen, mit denen sie sowohl eine Dienstleistung für die Allgemeinheit erbringen als auch Geld für soziale Zwecke erarbeiten.
Gemeinnützige Veranstaltungen
Gemeint sind damit einerseits die am kommenden Samstag wieder stattfindende Velobörse als auch das beliebte Kerzenziehen in der Vorweihnachtszeit. Der so erwirtschaftete Betrag wurde 2023 einerseits an die Winterhilfe Graubünden und Tischlein-deck-dich weitergeleitet oder für Waisenkinder in Zimbabwe gespendet. Dank eines sehr erfolgreichen Kerzenziehens konnte 2023 auch ein Betrag an die Vereinskasse abgezweigt werden, um diese nicht allzustark ins Minus kippen zu lassen. Zu den selbst auferlegten, von der Gemeinschaft aber sehr geschätzten Aufgaben der Bündnerinnen gehört es ausserdem, die Bewohnenden des «Guggerbachs» mit Erzählcafés zu unterhalten oder sich bei den sozialen Aufgaben der reformierten Kirchgemeinden einzusetzen.