Gemeindevorstand steht hinter dem Naturpark
Das Dach des Naturparks wird auf den drei Hauptpfeilern Natur & Landschaft, nachhaltige Wirtschaft sowie Bildung & Kultur gebaut. Diese Säulen bilden die solide und zukunftsorientierte Basis für landwirtschaftliche, gewerbliche und touristische Innovationen.
Drei Länder – Eine Kultur
Mit der Kooperation Liechtenstein und des Bundeslandes Vorarlberg entsteht der einzigartige Dreiländerpark im Alpenraum. Aussergewöhnlich dabei ist, dass die drei Regionen die «gleiche Sprache» sprechen: Das Prättigau, Liechtenstein und Vorarlberg sind seit dem 13. Jahrhundert durch die gemeinsame, wertvolle Walser-Kultur geprägt und dadurch verbunden.
Keine neuen Vorschriften
Das Wichtigste vorab: Es entstehen keine neuen Vorschriften, Gesetze oder raumplanerische Restriktionen. Wir brauchen kein überflüssiges Korsett, das die Alp-/Landwirtschaft, Jagd, Fischerei oder Freizeit einschränkt. Das ist gut so, damit besonders die Alp- und Landwirtschaft ihren Tätigkeiten wie gewohnt nachgehen kann.
Die Idee und Ausgestaltung des Naturparks sind austariert. Die Gemeindepräsidenten des Prättigaus haben in den letzten sechs Jahren im Konsens für ein stimmiges Konzept gesorgt und geschaffen.
Steuerung des Naturparks Rätikon
Die Steuerung liegt in der Hand der beteiligten Gemeinden. Diese bilden die Trägerschaft und stellen den Vorstand des Naturparks. So werden die Interessen von Klosters gewahrt. Auch die Bevölkerung redet und steuert mit. Nach der dreijährigen Errichtungsphase entscheiden die Stimmberechtigten bereits 2025 über die Teilnahme am ordentlichen Betrieb. Danach wird alle zehn Jahre über den Verbleib im Naturpark abgestimmt.
Kosten
Der Grossteil der Kosten wird durch den Bund und Kanton getragen. Die Prättigauer Gemeinden beteiligen sich gemeinsam mit jährlich CHF 250'000 an der dreijährigen Errichtungsphase. Nehmen alle Gemeinden die Vorlage an, beträgt der Anteil für Klosters CHF 44'464, maximal CHF 60'000 pro Jahr – sofern einige Gemeinden den Beitritt ablehnen.