Gemeinde verfolgt Tagesschule weiter
Ziel der Umfrage war, zu erfahren, ob seitens der Eltern Bedarf ausgewiesen ist für die Führung einer Tagesschule. Inzwischen liegen die Resultate vor.
gmd | Bereits in rund einem Jahr soll am Schulzentrum in Davos Platz zusätzlicher Raumbedarf geschaffen werden. Dies einerseits für die Unterbringung der Talentschule, die in den letzten Jahren stets gewachsen ist, und andererseits für die Primarschule, welche ebenfalls zu enge Raumverhältnisse hat. Dafür soll der Verbindungstrakt zwischen der Primarschule und der Oberstufe erneuert werden. Sollte der Bedarf für eine Tagesschule ausgewiesen sein, müsste in der Folge auch dafür der vorgesehene Platz eingeplant werden.
Bei einer Tagesschule geht es im Wesentlichen darum, dass die Schüler am Morgen wie bisher den Unterricht beginnen und beenden. Für das Mittagessen bleiben alle Schüler einer Tagesschule dann an der Schule und erhalten Gelegenheit, sich auf dem Schulgelände zu verpflegen und eine Pause einzuschalten. Am Nachmittag geht für diese Schüler der Unterricht bereits um etwa 13.10 Uhr weiter, also eine Lektion früher als bisher. Entsprechend ist für sie dann auch der Unterrichtsschluss um eine Lektion vorgezogen. Nach Unterrichtsschluss erledigen alle Schüler ihre Hausaufgaben in der Schule und kehren abends je nach Schulstufe zwischen 15.30 und 16.30 Uhr nach Hause zurück.
An der Befragung nahmen insgesamt 154 Eltern teil. Das entspricht einer Rücklaufquote von rund 40 Prozent. Dies ist ein üblicher Wert im Rahmen von freiwilligen Befragungen. Es kann durchaus sein, dass viele Eltern nicht teilgenommen haben, weil sie kein Interesse für dieses Angebot haben.
Nicht nur positive Rückmeldungen
Die Umfrage zeigt auf, dass weiterhin knapp ¾ aller Eltern ihre Kinder im bisherigen Rahmen unterrichten lassen möchten. 27,9 Prozent der Eltern würden vom Angebot der Tagesschule Gebrauch machen.