Gemeinde Flims sichert sich das Berghaus Foppa
Die Gemeinde Flims will für die Attraktivitätssicherung im Naherholungsgebiet Foppa-Spalegna Nägel mit Köpfen machen und den Fortbestand des dortigen Gastroangebots garantieren: Gemeinsam mit der Bürgergemeinde plant sie den Erwerb des Restaurants oberhalb der Bergstation der heutigen Sesselbahn Flims–Foppa. Der Gemeindevorstand und der Hauptaktionär der Berghaus Foppa AG haben das Geschäft bereits vorbereitet, wie aus den jüngsten amtlichen Mitteilungen der Gemeinde hervorgeht.
Verpachtung vorgesehen
In einer ersten Phase sei es darum gegangen, die Liegenschaft zu sichern, um den Kauf danach ruhig und geordnet dem Stimmvolk unterbreiten zu können und gleichzeitig den Vorkaufsberechtigten – der Bürgergemeinde und dem Skiclub – genügend Zeit für einen Kaufentscheid zu lassen. Deshalb erfolge der Erwerb vorerst über die Cassons AG; an ihr ist Flims mit knapp 44 Prozent beteiligt, den Rest hält die Weisse Arena Gruppe. Erst nach der nötigen Krediterteilung durch den Souverän soll die tatsächliche Übernahme durch die Gemeinde und die Bürgergemeinde erfolgen. Das Restaurant führen soll aber nicht die öffentliche Hand: Für den Betrieb des Berghauses ist die Einsetzung einer Pächterin oder eines Pächters vorgesehen, wie die Gemeinde schreibt.