Sportbahnen Braunwald pachten das «Gumen»
Die Sportbahnen Braunwald krempeln ihr Gastronomieangebot um. Künftig sollen die Restaurants im Gebiet je eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Wie der Verwaltungsratspräsident der Sportbahnen Braunwald Richi Bolt ausführt, kommt dem Berggasthaus «Gumen» eine wichtige Rolle zu. Ab Mai pachten die Sportbahnen das Restaurant, das im Besitz der Familie Trümpi ist. Sie hat das «Gumen» bis anhin betrieben.
Der Betrieb werde jetzt neu ausgerichtet: «Wir werden sicher die Übernachtungsmöglichkeiten hochfahren. Im Restaurant möchten wir gehobene Küche anbieten», sagt Richi Bolt. Geplant seien auch neue kuppelförmige Zelte mit Panoramafenstern, in denen man übernachten kann.
Neue Gastgeberin
Das Gasthaus befindet sich direkt neben der Bergstation der Gumenbahn und ist Ausgangspunkt für verschiedene touristische Angebote wie den Klettersteig, den Panorama-Wanderweg oder den Zwerg-Bartli-Erlebnisweg. «Die Situation beim Gumen war für uns bis jetzt nicht ideal. Für uns ist es wichtig, dass wir die Wertschöpfung im Unternehmen halten und unsere Vorteile daraus nutzen, indem wir Kombiangebote schaffen», sagt Richi Bolt. Bis anhin hätten die Sportbahnen nur am Gästetransport für das «Gumen» verdient.
Neben dem «Gumen» betreiben die Sportbahnen auch noch die «Chämistube» im Grotzenbühl und die «Seblenbeiz», die jedoch nur während der Wintersaison offen ist. Mit dem Angebot des Bergrestaurants «Chämistube» möchten die Sportbahnen Familien ansprechen. Die «Seblenbeiz» soll während der Wintermonate klassische «Skibeizatmosphäre» bieten. Wie die Menüs und Übernachtungsmöglichkeiten dann konkret ausgestaltet werden, sei Aufgabe von Simone Braun. Die Braunwalderin übernimmt ab Juni den Posten als höchste Gastgeberin bei der Sportbahnen Braunwald AG.