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Schweiz und Welt

GC kämpft gegen Winterthur um die Barrage

Agentur sda
heute um 05:00 Uhr
heute um 06:11 Uhr

Am Dienstagabend steht in der Super League der zweitletzte Spieltag der Relegation Group an. Im Kampf gegen den direkten Abstieg reist Winterthur in den Letzigrund zu den Grasshoppers.

Am vergangenen Samstag um 20.00 Uhr hätten die Gefühlslagen der zwei abstiegsbedrohten Zürcher Vereine unterschiedlicher kaum sein können. Während Winterthur über den Sieg gegen Lausanne-Sport jubelte, hatten die Grasshoppers einen weiteren Rückschlag zu verdauen. Das erste Spiel unter Peter Zeidler – ausgerechnet ein Derby gegen den FC Zürich – ging 1:2 verloren. Samt verschossenem Penalty und roter Karte.

«Können nur gewinnen»

Weil Winterthur damit drei Punkte auf GC gutgemacht hat, kommt es am Dienstag im Letzigrund zu einem vorgezogenen ersten Finalspiel. Die beiden Teams auf den Abstiegsplätzen treffen aufeinander: Während die Gastgeber sich mit einem Unentschieden die Barrage definitiv sichern können, könnte Winterthur mit drei Punkten bis auf einen Zähler an GC heranrücken und für den letzten Spieltag der Abstiegsrunde alles möglich machen.

«Wir haben eine Ausgangslage geschaffen, bei der das Spiel am Dienstag extrem wichtig sein wird», sagte Winterthur-Trainer Patrick Rahmen nach dem Sieg gegenüber Blue. Und: «Es ist noch einmal alles drin für uns.» Andrin Hunziker, der das Siegtor gegen Lausanne schoss, ging sogar einen Schritt weiter: «Mit der Energie, mit dem Sieg heute, können wir die letzten beiden Spiele nur gewinnen.»

Statistik spricht für GC

Bei den Winterthurern herrscht also Optimismus. Und während GC seit nun einem Monat nicht mehr gewann – im Cup-Halbfinal gar an Lausanne-Ouchy aus der Challenge League scheiterte – spricht die Statistik eigentlich für die Grasshoppers. Das letzte Spiel, das mit einem Erfolg endete, fand am 11. April statt – Gegner war Winterthur. Und auch das Duell im vergangenen November sicherte sich GC. Einzig in jenem zu Beginn der Saison konnte sich Winterthur einen Punkt sichern.

«Winterthur wird kommen, sie werden übermotiviert sein», blickte Michael Frey nach dem Derby auf das nächste Spiel. «Für sie geht es um alles. Wenn sie verlieren, sind sie weg vom Fenster.» Entsprechend warte ein «unglaublich wichtiges Spiel» auf die Grasshoppers. Alle müssten alles auf den Platz bringen. «Es ist erst fertig, wenn der Schiedsrichter abgepfiffen hat. Wir müssen weiter dran glauben.»