Gastronomen und Hoteliers in Golffreuden
Nach einer Proberunde auf dem Davoser Golfplatz, sozusagen als Warm-up, genossen die Teilnehmenden den rundum behaglichen Treffpunkt im Hause Morosani, währenddessen Turniergründer und Organisator Walter Rohrbach sich schon mal die Schweisstropfen wegwischen musste, da sich die Startliste mit den individuellen Wünschen wie üblich als eine Art Masterarbeit erweisen sollte.
Stürmische Nacht
Die Nacht machte nicht nur beim «Get-together» stürmische Anstalten: Die Gewitter in der Nacht verwandelten den Platz in eine Deponie verwüsteter Naturrequisiten. Bäume lagen auf den Fairways, Tannzapfen, Nadeln, Äste aller Art und Blätter. Der Start war um 7.30 Uhr geplant. Das hiess für die Greenkeeper, frühzeitig in die Hosen zu steigen. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich nicht ohne, und so kam der eine oder andere bereits ins Schwitzen. Während die ersten Golfenden starteten, wurde auf den hinteren neun Löchern weiter fleissig aufgeräumt.
Ein geölter Start
Nun, das Markenzeichen der Branche blieb unübersehbar. Bereits vor dem Start wurde reichlich «reingehauen». Der Rosé von Nicolas Feuillatte Champagne diente manch einem als prickelnde Hallo-Wach-Stimulanz. Der Champagner dagegen erwies sich trotz Höhenlage etwas kühler als die Luft, die Konsistenz mutete indes luftiger an als das Starkregenband in der morgendlichen Halbzeit. Als die Sonne Erbarmen zeigte, schob sich der Stimmungsbarometer der Spielenden definitiv ins Hoch.
Golf à la Gastronomie
Typisch Hotellerie-Turnier: Beinahe auf jeder Spielbahn (Fairway) winkte ein aussergewöhnlicher Preis. Nicht in jedem Fall bekundet sich der bestplatzierte Ball als zielführend. Mit 30 Spezialpreisen auf 15 Bahnen für Damen und Herren gab es auf jeden Fall genügend Gewinnchancen für einen Spezialpreis. Nebenher kamen noch elf Preise, die erspielt werden mussten. Bester Spieler war einmal mehr Patrik Wagner, der die Gravur seines Namens auf dem Valser Stein ein weiteres Mal verewigen lassen durfte. Ruth Jost nutzte den Heimvorteil. Sie sicherte sich den Bruttosieg bei den Damen.
Turnierabbruch
Pünktlich gegen 17 Uhr kündigte sich eine nächste Gewitterfront an und peitschte über die «Matta». Auf dem Niederschlagsradar war kein kurzfristiges Ende von Blitz und Donner in Aussicht gestellt – deshalb wurden die Spieler vom Platz geholt. Sicherheit geht vor. Die Rangliste wurde fairerweise über 14 Löcher gewertet – bis zu diesem Loch kamen sämtliche Spielerinnen und Spieler.
«Äs Märit-Znacht»
«Essen wie auf dem Markt» lautete das Motto des Abends. Die Organisation hatte sich etwas gedacht dabei. Sämtliche Akteure waren geladen und durften sich am reich gedeckten Buffet oder am wohlduftenden Grill bedienen. Und wem das nicht genug war, der durfte sich am Ende noch eines Stücks Bündner Nusstorte oder eines verdauungs- und schlaffördernden Absackers bedienen.
Dank an die Sponsoren
All das Gebotene fällt nicht vom Himmel wie Davoser Regen oder Schnee. Das grosse Lob und dicke Dankeschön für den luxuriösen Verwöhntag richtete sich an Walter Rohrbach und die grosszügigen Sponsoren. Die 13. Edition hat sich trotz Wetterkapriolen definitiv in die Herzen der Gastronomen und Hoteliers gemeisselt.
Auszug Ranglisten über 14 Löcher
Brutto Herren: 1. Patrik Wagner, 22. Brutto Damen: Ruth Jost 13. Netto Hcp Pro bis 19.5: 1. Sebastian Stichter, 30; 2. Donghua Li, 29; 3. Jürg Stähli 28. Netto Hcp 19.6 bis 30.0: 1. Lenka Tutkova, 33; 2. Andreas Stoffel, 31; 3. Thomas Meier, 31. Netto 30.1 bis PR: 1. Manuel Klaiber, 36; 2. Peter Zbinden, 35; 3. Markus Siegenthaler, 33.