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Schweiz & Welt

Kurz vor WM: Livia Peng wechselt in die deutsche Bundesliga

Roman Michel
17.07.2023, 19:38 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Kurz vor dem Beginn der Frauen-WM (die Schweiz trifft am Freitag im ersten Gruppenspiel auf die Philippinen) herrscht Klarheit: Livia Peng schlägt nach dem Turnier neue Wege ein. Die 21-jährige Nationaltorhüterin aus Domat/Ems wechselt zu Werder Bremen. Dies gab der deutsche Bundesligist auf seiner Homepage bekannt. «Wir sehen sehr grosses Potential und sind uns sicher, dass sie bei uns zu einer Spitzen-Torhüterin werden kann», sagt Abteilungsleiterin Birte Brüggemann. Und Peng: «Für mich ist es der richtige Schritt in meiner Karriere, um mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln.»

Zwei Klubs in einer Saison

Diese Karriere verlief zuletzt ziemlich ereignisreich. Im vergangenen Sommer wagte Peng nach dem Doublegewinn mit dem FC Zürich den Sprung ins Ausland. Beim schwedischen Topklub BK Häcken konnte sich die Bündnerin allerdings nicht durchsetzen. Um, auch im Hinblick auf die WM, zu Spielpraxis zu kommen, liess sie sich im Sommer zum spanischen Verein Levante ausleihen. Dort kam sie zu sechs Pflichtspieleinsätzen. 

 

Da die Leihe zu Levante befristet war, hätte Peng nach der WM zu Häcken, wo sie einen längerfristigen Vertrag besitzt, zurückkehren sollen. Bereits vor wenigen Wochen kündigte sie allerdings an, dass ein Verbleib in Schweden eher unrealistisch sei. Auch in der neuen Saison hätte Peng wohl ein Platz auf der Ersatzbank gedroht. 

In Bundesliga etabliert

Nun will sich Peng in Deutschland etablieren. Werder Bremen spielt seit 2020 wieder in der Bundesliga, der höchsten Liga des Landes. In der vergangenen Saison klassierten sich die Norddeutschen auf Rang 8, die bislang beste Klassierung in der Vereinsgeschichte. 

Eine grosse Geschichte über Livia Peng und die Frauen-WM in Neuseeland und Australien könnt ihr am Donnerstag in der Zeitung «Südostschweiz» und online lesen. 

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