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Schweiz und Welt

Fünf Fragen an Christian Kindschi

Südostschweiz
30.08.2022, 04:30 Uhr
heute um 16:30 Uhr

von Martin Deplazes und Mara Schlumpf

Mit der Fahrplanänderung Ende Jahr kommen neue Aufgaben auf Postauto zu. Diverse Linien sollen öfter verkehren als zuvor. Christian Kindschi von Postauto Ost erklärt, weshalb dies zur Herausforderung für das Unternehmen werden kann.

Christian Kindschi, im Dezember verdichtet sich für Postauto der Fahrplan. Das heisst, Postauto braucht mehr Chauffeusen und Chauffeure. Finden Sie genug Personal?

Christian Kindschi: Es ist in der Tat ein sehr schwieriges Thema. Der Fachkräftemangel ist gross. Im ganzen Kanton wird permanent Personal gesucht. 

Wie wird man Chauffeuse oder Chauffeur bei Postauto?

Einerseits braucht man die Carprüfung, andererseits muss man sich auch bewerben (lacht). Natürlich sollte man eine gewisse Flexibilität mitbringen, auch mal einen Zusatzweg zu fahren oder Wochenendeinsätze zu leisten. Ist dies gegeben, sind die Chancen gross, Postautochauffeuse oder Postautochauffeur zu werden. 

Haben Quereinsteiger eine Chance? Also auch Personen, die bereits über 50 Jahre alt sind?

Selbstverständlich! Aber wie gesagt, eine Carprüfung muss vorhanden sein.

Nebst den Fahrkenntnissen – was muss eine Person noch mitbringen, besonders im Hinblick auf den Tourismus in Graubünden?

Unser Motto ist «mmMm» – man muss Menschen mögen. 

Diese geforderte Carprüfung ist teuer. Beteiligt sich Postauto an den Ausbildungskosten?

Es gibt verschiedene Modelle und Möglichkeiten, die Ausbildung mit Hilfe von Postauto zu absolvieren. 

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