Fribourg plant die Zukunft und denkt langfristig
Noch spielt Fribourg-Gottéron nicht auf dem Niveau der letzten Saison. Ein eigentlicher Meisterblues ist aber nicht auszumachen. Dazu macht man in der Zukunftsplanung Nägel mit Köpfen.
Mit den letzten beiden Meisterschaftsspielen war Roger Rönnberg alles andere als zufrieden. «Ich mochte es nicht, wie wir gespielt haben», sprach der schwedische Coach nach der 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Ambri-Piotta Klartext. Bereits am Tag zuvor in Kloten sei es trotz des 4:1-Sieges keine sonderlich gute Partie gewesen. «Das Team ist noch nicht auf dem Niveau des Vorjahres», stellt Rönnberg fest.
Grund zur Sorge besteht deswegen in Freiburg nicht. Dass es nicht einfach im gleichen Stil weitergehen wird, wie in der letzten Saison, als alles perfekt aufging, war zu erwarten. Die Drachen sind solide in die laufende Meisterschaft gestartet. Fünf Siege stehen vier Niederlagen – drei davon auswärts – gegenüber, das ergibt Platz 6 in der Tabelle. Ohne den Rückschlag gegen Ambri wäre man Dritter, einen Punkt hinter Servette, das ein Spiel mehr ausgetragen hat. In der Champions League kann man nach dem überzeugenden 6:1 gegen Nitra am Dienstagabend vor der letzten Runde mit den Achtelfinals planen.
Gegen den slowakischen Meister setzte Rönnberg vier Junioren ein, weil einerseits die Verteidiger Michael Kapla, Andrea Glauser und Ludvig Johnson (verletzt) sowie der schwedische Topskorer Marcus Sörensen (krank) fehlten und er anderseits die Belastung der Stammspieler im Auge behalten will. Die Nachwuchsleute erfüllten ihre Aufgabe sehr gut. Das passt zur Strategie des Vereins, der bereits über die aktuelle Saison hinaus plant.
Ein Helm gegen die Nebengeräusche