Freiburg und Aston Villa ziehen in den Final der Europa League ein
Freiburg steht zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte in einem europäischen Endspiel. Die Breisgauer schalten Braga auch dank Johan Manzambi aus und treffen im Europa-League-Final auf Aston Villa.
Freiburg musste eine 1:2-Hypothek aus dem Halbfinal-Hinspiel wettmachen und legte vor Heimpublikum entsprechend druckvoll los. Bereits nach 19 Minuten und einem Willenstreffer von Aussenverteidiger Lukas Kübler hatten die Deutschen die Weichen auf Finaleinzug gestellt. Denn zu diesem Zeitpunkt spielte das Team von Trainer Julian Schuster bereits in Überzahl, nachdem Jan-Niklas Beste in der 6. Minute mittels Notbremse an einem möglichen Torerfolg gehindert worden war.
Johan Manzambi sorgte noch vor der Pause für das 2:0. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler traf aus 20 Metern mittels sehenswertem Schlenzer. Rund 20 Minuten vor dem Ende machte Kübler mit seinem zweiten Treffer nur scheinbar alles klar. Denn die Portugiesen kamen in Unterzahl nochmals zurück. Der zweite Treffer, der die Gäste in die Verlängerung gebracht hätte, wollte jedoch nicht mehr gelingen. Anteil daran hatte auch Bruno Ogbus, der beim Bundesligisten in der Schlussphase dabei half, die Führung über die Zeit zu bringen.
Emery strebt nach fünftem Titel
Im Final am 20. Mai in Istanbul trifft Freiburg auf Aston Villa. Die Mannschaft aus Birmingham wurde ihrer Favoritenrolle im englischen Duell gegen Nottingham Forest gerecht und drehte das 0:1 aus dem Hinspiel dank einem 4:0 vor Heimpublikum. Verhindern konnte dies auch Dan Ndoye nicht, der bei den Gästen nach überstandener Verletzung auf der Ersatzbank sass.
Aston Villas Trainer Unai Emery arbeitet weiter an seinem Legendenstatus. Der Spanier ist mit vier Titeln (3x mit Sevilla, 1x mit Villarreal) bereits der erfolgreichste Trainer des Wettbewerbs und strebt nun mit dem Fünften der Premier League nach seinem fünften Titel in der Europa League.
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