Tanno und Ragettli nach Absage enttäuscht: «Ja, das nervt definitiv»
Der Frust ist ihnen anzumerken. «Ja, das sticht schon etwas», sagt Giulia Tanno. Und Andri Ragettli: «Natürlich bin ich enttäuscht.» Tanno und Ragettli, sie hätten zu den grossen Protagonisten des Abends werden sollen. Zwei Bündner in den Finals der Freeskier. Vor Heimpublikum. Quasi vor der Haustür. Doch Petrus spielte nicht mit. Kein Final. Dafür bliebt die Wertung der Qualifikation stehen. Tanno wird 7. Ragettli 10.
«Ein 7. Platz zum Saisonstart ist nicht schlecht», sagt Tanno. «Aber ich hätte meinen Trick gerne noch etwas schöner gezeigt.» Gar nicht zufrieden ist Ragettli. «Das nervt definitiv. Nach der Quali wollte ich im Final richtig attackieren. Schliesslich werden die Karten immer neu gemischt.»
Warten, warten
Bis die Absage definitiv war, hatten Tanno und Ragettli einen langen Tag im Hotel. «ich versuchte möglichst wenig Energie zu verschwenden», sagt Tanno. «Schlussendlich mussten wir einfach warten.» Ragettli stellte sich trotz Wind und Regen fest darauf ein, dass der Event stattfinden würde. «Das musst du, sonst bekommst du die Spannung nicht mehr hin.»
Immerhin bleibt nach der Absage etwas mehr Zeit für den Konzertbesuch. Sowohl Tanno als auch Ragettli outen sich als Scooter-Fan. «Wir hören ihn jeweils im Fitness», so der Flimser. In Chur gibts nun ein Livekonzert. Wahrscheinlich aber ein schwacher Trost.