«Fortschritte lassen sich exakt messen»
Im Interview erklärt er unter anderem, wie er dazu kam und was ihm die kürzlich gewonnene Silbermedaille an der Junioren-Schweizer-Meisterschaft bedeutet.
Der Kraftdreikampf, international auch Powerlifting genannt, ist eine Wettkampfsportart der Schwerathletik beziehungsweise des Kraftsports und setzt sich aus den drei Disziplinen Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben zusammen. Powerlifting ist am ehesten mit dem olympischen Gewichtheben vergleichbar.
Ziel ist es, grösstmögliche Lasten zu bewältigen. Die Ausführung der einzelnen Übungen unterliegt einem strengen Reglement. Pro Disziplin hat man drei Versuche, bei denen ein möglichst hohes Gewicht bewältigt werden muss. Von einem Versuch zum nächsten darf das Gewicht nur erhöht respektive unverändert gelassen, nicht aber verringert werden. Die jeweils besten Versuche in allen Disziplinen werden addiert und als Gesamtgewicht notiert. Der Athlet oder die Athletin mit dem höchsten Gesamtgewicht gewinnt.
DZ: Janne Dvorak, wie sind Sie zum Powerlifting gekommen?
Janne Dvorak: In der SAMD haben wir einen Kraftraum, und ein Kollege fragte mich, ob ich mit ihm eine Einführung besuchen würde. Bald wollte ich nicht mehr nur einfach so trainieren, sondern damit meine Muskelkraft gezielt verbessern. Auf Social Media habe ich dann einige Filme zum Thema «Powerlifting» gesehen und das Ganze ausprobiert. Es machte grossen Spass, und so trainiere ich heutzutage fünfmal pro Woche eineinhalb bis zwei Stunden.
Was macht die Sportart für Sie so interessant?
Es macht vor allem Spass, die verschiedenen Übungen auszuprobieren und immer wieder zu verfeinern. Zudem lassen sich meine Fortschritte anhand des gehobenen Gewichtes exakt verfolgen, sind also messbar. Hinter den Trainingseinheiten steckt eine umfangreiche Wissenschaft. Je nach Müdigkeit und Formstand wird unterschiedlich intensiv trainiert, und es macht einfach Spass, mit Kollegen zusammen Sport zu treiben, auch wenn diese nicht die gleichen Ambitionen haben wie ich.