Eine Milliarde Franken für die Gesundheitsversorgung
Der Fachkräftemangel ist im Kanton ein grosses Problem, für das eine Lösung gefunden werden muss. Aus diesem Grund sollten künftig Institutionen, die eine praktische Ausbildung für Pflegepersonal anbieten, höhere Beiträge erhalten, wie es in einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden heisst. Die höheren Beiträge sollen gemäss Mitteilung allerdings nicht die einzige Massnahme sein: «Wer in Graubünden eine Pflegeausbildung an einer Höheren Fachschule (HF) oder einer Fachhochschule (FH) absolviert, soll bald mit einem höheren Lohn und Unterstützungsbeiträgen rechnen können.»
Um diese Massnahmen umzusetzen, habe die Regierung eine entsprechende Teilrevision des Gesetzes über die Förderung der Krankenpflege und der Betreuung von betagten und pflegebedürftigen Personen verabschiedet, heisst es in der Mitteilung weiter. Voraussichtlich im Februar werde der Grosse Rat darüber beraten.
Höherer Standard beim Pflegepersonal
«Durch die Beiträge des Bundes und der Kantone an die Kosten der praktischen Ausbildung soll ein hoher Standard beim Pflegepersonal gefördert werden», heisst es weiter. So solle weiterhin das Ziel verfolgt werden, im Kanton Graubünden eine Pflege in guter Qualität zu sichern.
Der Zugang zu einer ausreichenden Pflege von hoher Qualität soll für alle garantiert sein.»
Medienmitteilung , Kanton Graubünden