Fast 95'000 Patienten im Kantonsspital Graubünden
Die Entwicklung von stationären zu vermehrt ambulanten Behandlungen geht unaufhaltsam weiter, wie das Kantonsspital Graubünden in einer Mitteilung zum Geschäftsjahr 2018 schreibt. Dennoch: Die stationären Fälle haben im Vergleich zum Jahr 2017 zugenommen. Sie sind von 17'461 Patienten auf 17'643 Patienten im Jahr 2018 angewachsen. Die ambulanten Fälle sind von 75'586 im Vorjahr auf 76'767 Fälle gestiegen.
Die politischen Eingriffe durch den Bundesrat würden das sowieso schon äusserst herausfordernde Umfeld im Gesundheitsmarkt stetig unberechenbarer machen, heisst es weiter. Dennoch erzielte das Kantonsspital Graubünden einen Betriebsertrag von 349 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 345.3 Millionen Franken. Der Personal- und Sachaufwand betrug 2018 genau 313.6 Millionen Franken. Das Jahresergebnis beläuft sich nach Abschreibungen auf 27.2 Millionen Franken und wird vollständig wieder ins Spital investiert, wie es heisst.
Man sei auf dieses Ergebnis stolz. Seit der neuen Spitalfinanzierung müsse ein Spital Reserven bilden können. Denn nur so könne man im Kanton Graubünden weiterhin hochwertige Medizin anbieten.
Nebst Rück- stand auch Ausblick an. Martin Schmid, Präsident des Stiftungsrats über die Herausforderung der anstehende, grosse Zügelei in den Neubau: