Fabian Rieder ist nach dem Arbeitssieg über Nordmazedonien «happy»
Fabian Rieder ebenete der Schweiz den Weg zum Sieg gegen Nordmazedonien. Der Torschütze zum 1:0 über seinen richtigen Riecher, kleine Anpassungen und die gute Stimmung innerhalb des Teams.
Fabian Rieder, 3:0 tönt sehr souverän. War es das auch?
«Heute haben wir in der ersten Halbzeit keine gute Leistung gezeigt. Trotzdem hat man gesehen, dass wir zusammengehalten haben – auch wenn es nicht einfach war. In der zweiten Halbzeit konnten wir gut umstellen. Auch die Spieler, die reinkamen, haben einen super Job gemacht und uns Energie gegeben. Das zeichnet uns momentan aus: Wir haben eine grosse Breite im Kader und entsprechende Qualität auf der Bank. Am Ende haben wir verdient gewonnen.»
Sie haben vor dem 1:0 richtig spekuliert. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie den Gegenspieler angelaufen sind?
«Nicht viel. Wir waren in der ersten Halbzeit oft einen Schritt zu spät, ich eingeschlossen. Deswegen tat es gut, den richtigen Riecher zu haben. Es war kein einfaches Tor, der Winkel war spitz. Ich bin sehr happy, dass ich meinen Beitrag leisten konnte.»
In der ersten Halbzeit fehlte der Zugriff auf das Spiel. Woran lag das?
«Wir haben keine Lösungen gefunden, weil es die Mazedonier gut gemacht haben – vor allem mit dem Ball. Sie hatten viele Rotationen drin und wir konnten wenig Druck ausüben. Das haben wir in der Pause angesprochen und nach dem Seitenwechsel angepasst. Es benötigte nur zwei, drei kleine Korrekturen.»
Zum Umschwung beigetragen haben auch die Einwechslungen von Johan Manzambi und Ardon Jashari.