Erneut über den Verkehr diskutiert
Im Fokus des zweiten runden Tischs zum Thema Ausweichverkehr auf der A13 und A28 standen die ersten Erkenntnisse aus dem im vergangenen Sommer durchgeführten Pilotversuch sowie die Umsetzung weiterer Massnahmen – auch in Bezug auf den Winterverkehr. Dies schreibt die Standeskanzlei Graubünden in einer Medienmitteilung. An der Diskussionsrunde vertreten waren nun zusätzlich die betroffenen Gemeinden aus dem Prättigau sowie der Kanton St. Gallen.
Erste Erfahrungen hätten gezeigt, dass die im Sommer getroffenen Massnahmen bedingt funktionierten. Die am stärksten betroffenen Ortschaften hätten ein geringeres Verkehrsaufkommen festgestellt. Allerdings habe sich auch gezeigt, dass nur mit Signalisationen und ohne zusätzliches Personal keine spürbare Entlastung erreicht werden könne.
Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion lag laut Mitteilung auf dem Winterverkehr. Davon am stärksten betroffen seien der untere Abschnitt der A28 mit den Gemeinden Schiers, Grüsch, Jenaz und Landquart sowie die Stadt Chur und die Gemeinden Trimmis und Zizers. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen sei dort an sechs bis sieben Wochenenden im Zeitraum von Ende Dezember bis Anfang März zu erwarten, heisst es. Laut Mitteilung hängt dies allerdings stark vom Wetter ab, weshalb exakte Prognosen derzeit sehr schwierig sind.
Massnahmen werden optimiert
Für die Feiertage und den nächsten Sommer sollen die bereits ergriffenen Massnahmen gemäss Mitteilung der Standeskanzlei weiter optimiert und erneut umgesetzt werden. In Abstimmung mit den im Sommer erhobenen Daten werde das am runden Tisch Besprochene in die Winterplanung einfliessen. Auf dieser Basis würden auch weitere Schritte geprüft, um die betroffenen Regionen und Gemeinden auch mittel- und längerfristig zu entlasten, heisst es weiter. Ausserdem würden weitere Massnahmen in Bezug auf den Pilot Winter 2022/23 jetzt vertiefter erarbeitet. (red)