Entscheide des St. Galler Kantonsrats
Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag, dem zweiten Tag der Frühjahrssession:
- über die Dringlichkeit von sechs Vorstössen entschieden. Dabei wurden drei Vorstösse zu den neu konzipierten Motorfahrzeugsteuern für dringlich erklärt;
- in zweiter Lesung einen Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz genehmigt;
- den Aufgaben- und Finanzplan für die Jahre bis 2029 ohne Gegenstimmen genehmigt;
- ein Standesbegehren gutgeheissen. Wer nach Liechtenstein zur Arbeit pendelt, soll weiterhin Einzahlungen in die Säule 3a von den Steuern abziehen können;
- in erster Lesung eine Revision zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung beraten;
- eine Motion zu Open-Source-Software mit 65 gegen 47 Stimmen gutgeheissen. Diese fordert, dass die Quellcodes von Software, die mit Steuergeldern finanziert werden, künftig öffentlich zugänglich sind;
- diverse Vorstösse behandelt und erledigt;
- eine Motion der FDP und SVP zu Änderungen bei den Verteilungskriterien von Geldern aus dem Lotteriefonds mit 75 gegen 41 Stimmen bei einer Enthaltung gutgeheissen.