«Engadiner» zahlt pro Person 35 Franken zurück
Schlechter hätte es für den Engadin Skimarathon in diesem Jahr kaum laufen können. Nur wenige Tage vor Beginn der Marathonwoche musste er aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus abgesagt werden. Zum Zeitpunkt der Absage am 27. Februar seien für den grössten Schweizer Breitensportanlass «bereits ein grosser Teil der Ausgaben für die Organisation und Infrastruktur angefallen», wie die Organisatoren in einem Schreiben an die Teilnehmenden mitteilten.
Mit «ein grosser Teil», sind rund zwei Drittel der budgetierten drei Millionen Franken gemeint, wie der Veranstalter vorrechnet:
- Direkter Aufwand Teilnehmer (Startnummern, Medaillen, Transporte usw.)CHF 300'000
- Direkter Aufwand Event (Start-/Zielinfrastruktur, Strecke, Village usw.)CHF 360'000
- Werbeaufwand (TV Produktion, Marketing, Werbemittel usw.)CHF 450'000
- Organisations- und DrittleistungenCHF 570'000
- Verwaltungs- und InformatikaufwandCHF 80'000
- Mieten, Versicherungen, sonstige AufwändeCHF 170'000
Darüber hinaus rechnen die Veranstalter mit einem zusätzlichen Einnahmenausfall von rund 700'000 Franken. Die so veranschlagten rund 2'700'000 Franken, die dem Engadin Skimarathon dieses Jahr in der Kasse fehlen, werde die Zukunft des Anlasses indes nicht gefährden, wie die Organisatoren mitteilten.