Emmi macht 2025 erneut mehr Gewinn und erhöht Dividende
Die Milchverarbeiterin Emmi hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 den Gewinn erneut leicht gesteigert. Für das laufende Jahr erwartet die Joghurt- und Käseherstellerin weiteres Wachstum – ausser im Heimmarkt Schweiz.
Insgesamt hat die Herstellerin von Produkten wie Caffè Latte, Desserts und Käse im vergangenen Jahr unter dem Strich 227,1 Millionen Franken verdient. Das ist trotz markant höherem Umsatz ein nur leicht höherer Reingewinn als im Vorjahr, wie die Luzerner Gruppe am Donnerstag mitteilte.
Die Reingewinnmarge ging von 5,1 auf 4,8 Prozent zurück. Dies lag vor allem daran, dass das Unternehmen mehr Zinsen zahlen musste als im Jahr zuvor. Das hing mit neuen Anleihen zusammen, die es im Vorjahr ausgegeben hatte. Zudem belasteten ungünstige Wechselkurse das Ergebnis in Fremdwährungen.
Leicht höhere Profitabilität
Die betriebliche Profitabilität verbesserte sich trotz starken Gegenwinds aus Währungseffekten und US-Zöllen leicht. Emmi führt dies vor allem auf das dezentrale Geschäftsmodell und Effizienzprogramme zurück. Der Betriebsgewinn legte um 10,5 Prozent auf 334,6 Millionen Franken zu. Dies entspricht einer minimal höheren EBIT-Marge von 7,1 Prozent.
Der Nettoverschuldungsgrad verbesserte sich deutlich von 2,13 im Vorjahr auf 1,79.
Mit den Zahlen erfüllte oder übertraf Emmi die Erwartungen der von der Nachrichtenagentur AWP befragten Analysten. Beim Reingewinn kam das Unternehmen jedoch knapp nicht an den Konsens heran.
Emmi-Chefin Ricarda Demarmels äusserte sich zufrieden: «Das gute Jahresergebnis bestätigt die Stärke unserer Wachstumsstrategie mit Fokus auf wachsende Märkte und strategische Nischen sowie unseres lokal verankerten Geschäftsmodells», wurde sie in der Mitteilung zitiert.