Davos holt 16. Titel am Spengler Cup – Trainer Holden freut sich über Mini-WM
Der 16. Turniertitel ist Tatsache. Der HC Davos setzt sich im Final am Sonntagmittag gegen Pardubice 5:3 durch. Mit dem Sieg gegen das tschechische Team zieht der HCD mit dem Team Canada gleich. Für HCD-Trainer Josh Holden ist der Sieg eine Belohnung für die bisherige Leistung. «So wie die Saison bisher verlief, haben die Jungs den Sieg verdient. Sie haben die letzten vier, fünf Monate hart gearbeitet.»
Den Weg zum Titel ebnete Dennis Rasmussen. Der Schwede war auch im Final nicht zu stoppen. Kurz nach dem, später wegen Offside aberkannten, Tor zum 1:0 für Pardubice traf der Stürmer zur 1:0-Führung für Davos. Es war sein vierter Treffer an diesem Turnier. «Ich denke, das erste Tor, das nicht anerkannt wurde, hat uns die Chance gegeben, zu treffen», so Holden.
Der Schwede fand nämlich mit seinem Treffer erneut innert kurzer Zeit eine Antwort auf ein Gegentor. Denn schon gegen Frölunda in der Halbfinalpartie am Samstag traf er kurz nach dem gegnerischen Tor zum 2:2-Ausgleich. Den Treffer bezeichnete er später als «wichtig, da er uns wieder ins Spiel gebracht hat».
Je länger das Spiel dauerte, desto besser fanden die Davoser ins Spiel. Innert sechs Minuten hatten die Davoser im Mitteldrittel vier gute Torchancen – unter ihnen war auch eine von Rasmussen. Sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Das Tor zur 2:0-Führung schoss dann aber Enzo Corvi. Der Stürmer traf zum zweiten Mal an diesem Turnier. «Die Strategie war ähnlich zu den bisherigen Partien», sagt Holden und fügt an:«Wir baten die Jungs aber, härter zu arbeiten, da wir wussten, wie strukturiert die Tschechen spielen und wie stark sie im Duell sind.»