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Schweiz & Welt

Für alle und für immer

Pascal Spalinger
05.11.2024, 17:00 Uhr
11.05.2026, 12:16 Uhr

Die Idee zum Gemeinschaftsgrab stammt von Riccarda Bianchi, Leiterin Friedhöfe der Gemeinde, wie der Kleine Landrat Jürg Zürcher den Anwesenden in seiner Ansprache erklärte. Der Davoser Kunstschaffende Andreas Hofer erhielt den Auftrag, die Pläne in die Realität umzusetzen. Im Zentrum des neuen Gemeinschaftsgrab stehen zwölf Steine, die Hofer in der Region Davos ausgesucht und in den Waldfriedhof transportiert hatte. Die Zahlen drei (Dreifaltigkeit)), vier (Himmelsrichtungen) und eben zwölf (wie Monate, Stunden oder Apostel) seien für das funktionale Kunstwerk essentiell, erklärte Hofer dem Publikum. Es handle sich um ein Monument «für alle und für immer».

Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Übergabe an die Öffentlichkeit von Klängen eines Alphorn-Trios. Zum Schluss segneten Dekan Kurt Benedikt Susak, Vikar Ernst Niederberger (beide katholische Kirchgemeinde), Pfarrer Bernd Steinberg (evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Platz) sowie Pfarrer Marc Schmed (FEG, Präsident Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Davos) das Gemeinschaftsgrab unter grosser Anteilnahme der Anwesenden.

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