Eine Werft auf 2590 m.ü.M?
1958 wurde der Komplex erbaut, und heuer wird er umfassend saniert. Das Schiff ist somit in der Werkstatt – man kann also durchaus von einer temporären Werft auf dem Gipfel sprechen. Die Reederei, pardon, die Davos Klosters Bergbahnen (DKB), schreiben auf ihrer Homepage Folgendes zu den laufenden Arbeiten: «Bergstation, Berghostel sowie Restaurant: In nur einem Gebäude am Jakobshorn wird all das vereint. Der besondere Charakter des runden Gebäudes soll nach der Sanierung jedenfalls erhalten bleiben. Neben diversen grösseren Bauarbeiten wird sowohl im Inneren als auch aussen das Design erneuert.» Die Renovation auf 2590 Metern über dem Meeresspiegel sei eine grosse logistische Herausforderung. Konkret würden folgende Arbeiten ausgeführt: «Erneuerung der von der Witterung und den Jahren beeinträchtigten Fassade, Anpassungen am gesamten Bauwerk gemäss der bestehenden Richtlinien des Brandschutzes, Austausch der Fenster des Panorama-Restaurants sowie die Modifikation der Nasszellen des Berghostels». Ausserdem erhalte das Gebäude eine Fluchtleiter an der Westseite der Fassade, einen Kommandoraum und ein Zwischenlager fürGüter.
Doch auch bei der Mittelstation entstehen interessante Sachen, wie es auf der DKB-Seite weiter heisst: «In Kombination mit der PV-Anlage an der Fassade der Talstation Jschalp soll eine Energiespeicheranlage (Batterie) entstehen.