Eine unvergessene Tragödie
Samstag, 4. August: Es ist ein schöner Sommertag, mit angenehmen Temperaturen auch in der Höhe, fast keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Doch der schöne Sommertag wandelt sich zu einem der tragischsten in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt. Kurz vor 17 Uhr stürzt das Flugzeug Ju-52 auf dem Rückflug von einer Erlebnisreise von Locarno nach Dübendorf an der Westflanke des Piz Segnas ab. Die abgestürzte Ju-52 ist ein knapp 79-jähriges Nostalgie-Flugzeug. Nach Eingang des Notrufes bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden machen sich sofort zahlreiche Rettungskräfte auf den Weg zum Absturzort.
Sonntag, 5. August: «Der 4. August 2018 ist der schwierigste und schwärzeste Tag in der Geschichte der Ju-Air.» Mit diesen Worten eröffnet der CEO der Ju-Air, Kurt Waldmeier, die Medienorientierung zum Flugzeugabsturz in Flims und bestätigt somit, was bereits zuvor befürchtet werden musste: Alle 20 Passagiere haben beim Absturz des Flugzeuges «Ju-52 HB-HOT» an der Westflanke des Piz Segnas ihr Leben verloren. Ums Leben kamen 17 Schweizer sowie ein österreichisches Paar mit Sohn. Die Opfer sind zwischen 42 und 84 Jahre alt.