Eine Bewährungsprobe fürs Bündner Team
Zwischen 100 und 130 Kegelklubs sowie gegen 1000 Einzelkeglerinnen und -kegler kämpfen nach zwei Jahren Coronapause erstmals wieder um den Schweizer Meistertitel, wie die Schweizerische Freie Keglervereinigung (SFKV) vermeldete. Die 67. Schweizer Meisterschaft wird in Luzern ausgetragen, die Wettstreite in der Kegelsporthalle Allmend starten am 3. September mit dem traditionellen Kantone-Wettkampf und enden am 9. Oktober. Der Finaltag findet am 23. Oktober statt. Organisator des bedeutendsten diesjährigen Kegelsportanlasses auf nationaler Ebene ist der SFKV-Unterverband Entlebuch.
Setzen sich die Bündner auch in der A-Kategorie durch?
Beim Kantone-Wettkampf kegelt Graubünden dieses Jahr gegen die A-Mannschaften Bern, Basel-Land, Aargau, Luzern, Solothurn und Unterwalden; das Team Unterwalden umfasst Teilnehmende aus den Kantonen Obwalden und Nidwalden. Während der vergangenen 40 Jahre zeichnete sich Graubünden durch fünf Bronze-, sieben Silber- und fünf Goldmedaillen in der Kategorie B aus. Seinen letzten Sieg holte das Bündner Team vor drei Jahren, woraufhin der Aufstieg in die A-Kategorie folgte. Die B-Mannschaften umfassen dieses Jahr Basel-Stadt, St. Gallen, Zug, Zürich, Schwyz und Freiburg.
Hoffnungsträger des Unterverbandes Graubünden
Aussichten auf einen vorderen Rang im Einzel haben Reto Hunger aus Chur, Christian Lipp aus Tomils und Reto Patzen aus Sils im Domleschg, Gian Marc Patzen aus Lachen SZ, und Lydia Freiburghaus aus Domat/Ems. Freiburghaus gewann 2007 A-Bronze, Lipp B-Silber. Und Marianne Jenal aus Thusis holte C-Gold. An der Klubmeisterschaft kämpfen die Freien Rhätier und Grischa mit, beide Summaprada, sowie Pizol und eventuell Valeis, beide aus Wangs.