Ein Viertel Autos weniger
Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz insgesamt 336'841 Fahrzeuge (ohne Töffs) neu in den Verkehr gesetzt. Dies entspricht einem Rückgang von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem niedrigsten Wert seit 24 Jahren, wie aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Strassenfahrzeugstatistik hervorgeht.
Die Neuzulassungen von Autos sanken sogar um fast 24 Prozent. Trotz dieses historischen Einbruchs wurden letztes Jahr mehr Hybrid- und Elektroautos (+78,9 Prozent beziehungsweise +49,8 Prozent) zugelassen.
Gleich viel Autos in Graubünden
Grund für den Rückgang ist die Corona-Pandemie. Diese hat den Schweizer Fahrzeugmarkt stark getroffen, wie das BFS in seiner Mitteilung schreibt. Vor allem während des Lockdowns im Frühling war der Rückgang besonders gross. So nahm die Anzahl Neuzulassungen im April verglichen mit dem Vorjahresmonat um 58,2 Prozent ab. Auch im Mai (–38,0 Prozent) und im März (–33,8 Prozent) war ein grosses Minus festzustellen. In den Monaten ab Juni normalisierten sich die Zahlen etwas.
Im Kanton Graubünden ist die Anzahl Autos pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner im Vergleich zum Vorjahr etwa gleichgeblieben. 577 Autos pro 1000 Einwohner waren letztes Jahr zugelassen. Im Vorjahr waren es 575. Schweizweit wurden durchschnittlich 541 Autos pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt.
Insgesamt hat sich die Zahl der Fahrzeuge auf den Schweizer Strassen aber weiter vergrössert.