Ein harter Kampf um die Podestplätze
Trotz sommerlichen Temperaturen fanden 39 Teilnehmende den Weg ins Hotel Marsöl in Chur und trafen sich zum neunrundigen und auf zwei Tage verteilten Turnier im Schnellschach, wie die Schach-Nachrichten in einer Medienmitteilung vermeldeten. Der gewählte Regierungsrat Martin Bühler schickte das mit zwei Internationalen und drei FIDE-Meistern sehr stark besetzte Feld mit motivierenden Worten in den Wettkampf. Bei einer Bedenkzeit von 15 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug war von allen Spielenden schnelles Rechnen in jeder Spielphase erforderlich.
Kampf bis zum letzten Zug
Erwartungsgemäss lieferten sich die Titelträger ein hartes Duell im Kampf um die Podestplätze. Die spezielle Bilbao-Punkteregelung (drei Punkte für einen Sieg und nur einen Punkt für ein Unentschieden) führte zu einem spannenden Kampf bis zum letzten Zug in der letzten Runde. Der nach acht Runden führende Lokalmatador Jonas Wyss (Schachklub Chur) musste die letzte Partie remis geben, weshalb Ali Habibi (Schachklub Gonzen) mit seinem Sieg noch vorbeizog und das Turnier gewann. Mit einem weiteren Punkt Rückstand landete Jürg Grünenwald (Schachgesellschaft Zürich) auf Rang 3. Den Bündner Meister-Titel holte sich souverän Jonas Wyss. Die weiteren Titel eroberten: Anastasia Hryhorchuk (Chur) bei den Juniorinnen, Dejan Ilic (Chur) bei den Junioren, Adrian Ungricht (Malans) bester Spieler mit weniger als 1600 Führungspunkten, Remo Bannwart (Chur) bester Spieler mit weniger als 1800 Führungspunkten und Andri Arquint (Samnaun) bester Spieler mit weniger als 2000 Führungspunkten.