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Schweiz & Welt

Feldwege und Güterstrassen in Landquart dürfen saniert werden

Südostschweiz
20.08.2023, 15:34 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

Mit 733:581 Stimmen fiel das Ja einigermassen deutlich aus. Mit dem Segen des Stimmvolks kommt ein politisch-planerischer Dauerbrenner zu einem Ende, der Landquart bereits seit dem Jahr 2005 beschäftigt hatte. Schon damals wurde festgestellt, dass verschiedene Feldwege in Igis und Landquart den Anforderungen nicht mehr genügten. Die Gemeinde machte sich deshalb hinter ein Feldwegkonzept, das vor zehn Jahren von der Gemeindeversammlung mit 122:28 Stimmen genehmigt wurde.

Die Abstimmung im Jahr 2013 hatte trotz der grossen Unterstützung aus dem Volk allerdings einen Schönheitsfehler: Sie beinhaltete keinen konkreten Kreditbeschluss. Das Konzept verschwand in der Folge wegen anderer Prioritäten der Gemeinde in der Schublade, von wo es vor zwei Jahren wieder ans Tageslicht geholt wurde. Vor der Stimmbevölkerung hatte sich auch die Gemeindeversammlung klar für die Umsetzung entschieden: Sie sagte Ende Juni des laufenden Jahres mit 36:8 Stimmen Ja zum Kreditbegehren.

Landquart zahlt nicht alleine

Zur Zustimmung dürfte beigetragen haben, dass die Gemeinde Landquart die Kosten nicht alleine wird stemmen müssen: Bund und Kantone leisten ebenfalls namhafte Beiträge, für die Gemeindekasse verbleiben laut der Botschaft rund 4,6 Millionen Franken.

Im Gegenzug erhält Landquart nicht nur sanierte Feldwege, sondern auch neues 13 500 Quadratmeter neues Kulturland – durch die Aufhebung überflüssiger Wege. (obe)

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