Vier Schützen kommen dem Maximum nahe
von Hans Speck und Ruedi Gubser
Auf verschiedenen Schiessplätzen im Kanton Glarus fand über das Wochenende das Eidgenössische Feldschiessen statt. Das grösste Schützenfest der Welt kann auf eine über 130-jährige Tradition zurückblicken. Dabei wird auf nationaler Ebene eine der ältesten Schiesstraditionen mit Geselligkeit und Sportlichkeit zelebriert. Im Kanton Glarus beteiligten sich insgesamt 778 Schützinnen und Schützen am Feldschiessen. Das sind 13 mehr als im Vorjahr. Dieses Plus liegt an den Pistolenschützen, die mit 168 Teilnehmenden eine Zunahme von 17 verzeichneten, während die Gewehrabteilung über 300 Meter einen Rückgang von vier Personen vermeldete. Schweizweit dürften rund 125'000 Schützinnen und Schützen am Feldschiessen teilnehmen.
Kein Glarner Maximumsresultat
Sowohl mit dem Gewehr als auch mit der Pistole (25 und 50 Meter) wurden im Glarnerland keine Maximumresultate erzielt. Ihnen am nächsten kamen über 300 Meter Ruedi Feldmann (SG Ennenda), Thomas Dürst (Obstalden) und Emil Markus Rüegg (SG Leuggelbach) mit je 71 Punkten. Mit der Pistole verpasste Christof Zentner (PC Engi) mit 179 Punkten das Maximum ebenfalls nur um einen Punkt. Zweitbester war Joe Groner von den Stadtschützen Glarus mit 178 Zählern. In der ganzen Schweiz gab es mit dem Gewehr 19 Maximumsresultate – auch mit einem Glarner: Theo Glarner aus Meiringen gehörte ebenso zu den Maximumschützen wie der Ammler Ralph Gmür. Mit der Pistole trafen 31 Schützen und Schützinnen voll ins Schwarze.
Rundgang mit Tradition
Zum Feldschiessen im Glarnerland gehört traditionell jedes Jahr auch der Behördenrundgang. Auf Einladung von Kreiskommandant Walter Rhyner fanden sich verschiedene Gäste aus der Politik, Wirtschaft und dem Militär zu diesem Rundgang ein. Unter ihnen waren Regierungsrat Andrea Bettiga, Departementssekretär Arpad Baranyi, Fredy Lienhard (Ehrenpräsident Glarner Schützenverband), Hans Heierle (Präsident Glarner Schützenverband), Pia Freitag, (Leiterin Geschäftsstelle Schützenverband), Feldchef Peter Stengele und Marianne Hefti (Abteilungsleiterin Pistole im Schützenverband), Thomas Gabathuler (Hauptabteilungsleiter Militär und Zivilschutz), Hans Jörg Riem (Präsident Glarner Offiziersgesellschaft), Marco Müller (Präsident kantonale Offiziersgesellschaft Schwyz) und Hans Jakob Marti, (Präsident kantonale Schiesskommission) beim Behördenrundgang willkommen.