500'000 Franken für das Eidgenössische Schützenfest in Graubünden
Die Regierung gewährt dem Verein «Eidgenössisches Schützenfest 2026 Chur Graubünden» zur Durchführung einer der grössten Sportveranstaltungen der Schweiz verschiedene Kantonsbeiträge. Aus der Spezialfinanzierung Sport sichert sie dem Verein 200'000 Franken zu, und weitere maximal 300'000 Franken gestützt auf das kantonale Wirtschaftsentwicklungsgesetz – im Sinne der Veranstaltungsförderung. Das heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.
14 Millionen Franken Kosten
Chur war bereits 1842 (Quaderwiese), 1949 und 1985 (Rossboden) Austragungsort dieses Grossanlasses. Im Jahr 2026 wird das 59. Eidgenössische Schützenfest wiederum in der Kantonshauptstadt durchgeführt. Insgesamt werden rund 36'000 Teilnehmende und rund 100'000 Festbesucherinnen und -besucher erwartet. Das Festzentrum wird sich bei der bestehenden Schiessanlage Rossboden in Chur befinden. Zusätzlich werden 20 bis 25 weitere Schiessanlagen in verschiedenen Bündner Gemeinden in die Festivitäten und den Schiessbetrieb eingebunden. Für die Durchführung des Eidgenössischen Schützenfests 2026 rechnen die Organisatoren mit einem Gesamtaufwand von rund 14 Millionen Franken. (red)