Drei Schweizer Frauen-Duos scheiden am Samstag aus
Für die drei verbliebenen Schweizer Frauen-Duos endet das Elite16-Turnier in Gstaad vorzeitig. Tanja Hüberli und Nina Brunner stossen in den Viertelfinal vor, den die Olympia-Dritten verlieren.
Hüberli/Brunner setzten sich im ersten K.o.-Spiel gegen Geena Urango/Megan Rice aus den USA souverän 21:11, 21:12 durch. Dieser Erfolg in den Achtelfinals bescherte den beiden Innerschweizerinnen ein Wiedersehen mit den Niederländerinnen Katja Stam/Raïsa Schoon, die sie am Freitag zum Abschluss der Gruppenphase in zwei Sätzen besiegt hatten. Diesmal gewannen Stam/Schoon, die im April 2022 die Weltrangliste angeführt hatten, 21:18, 21:19.
Für die beiden anderen Schweizer Frauen-Teams endete das Turnier in den Achtelfinals, beide scheiterten an amerikanischen Duos. Die Berner Schwestern Anouk und Zoé Vergé-Dépré, die im Vorjahr mit Rang 3 für den ersten Schweizer Podestplatz am Heimturnier seit 2012 gesorgt hatten, unterlagen Betsi Flint/Kylie Deberg nach einem dramatischen Tiebreak mit zwei vergebenen Matchbällen 21:19, 14:21, 20:22. Auch Joana Mäder und Leona Kernen verloren gegen Megan Kraft/Kelly Cheng trotz gewonnenem Startsatz in drei Durchgängen, und zwar 21:14, 17:21, 9:15.