Zum Hauptinhalt springen
Schweiz und Welt

Diskussion über neue Corona-Beschlüsse

Südostschweiz
01.02.2021, 09:40 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Die grossrätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Kantons Graubünden hat neue Notverordnungen zur Covid-19-Pandemie, die von der Regierung stammen, an einer Sitzung besprochen. Die WAK empfiehlt dem Grossen Rat einstimmig, die besprochenen Verordnungen zu genehmigen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Zwei Verordnungen im Fokus

An der Sitzung, an der auch Regierungsrat Marcus Caduff teilnahm, wurden zwei Verordnungen besprochen. So wurde die Teilrevision der kantonalen Covid-19-Härtefallverordnung beraten, wie es heisst. Anlass für diese Beratung hätten die angeordneten Massnahmen vom 2. Dezember des vergangenen Jahres gegeben, die unter anderem die Schliessung von Gastronomiebetrieben vorsah. Wie es weiter heisst, wird in der Verordnung neu sichergestellt, dass betroffene Gastrobetriebe für bereits eingekaufte und verderbliche Frischwaren Entschädigungen erhalten.

Weiter diskutierte die WAK die kantonale Ausführungsverordnung der Härtefallmassnahmen. Diese setzt die Bundesmassnahmen für Unternehmen im Kanton um.  

Auch liess sich die WAK von der Regierung über die verschiedenen Massnahmen informieren und erhielt Antworten auf Fragen, welche die aktuelle Lage der Bündner Unternehmen betreffen. Der Grosse Rat werde die beiden Verordnungen in der Februarsession 2021 behandeln, heisst es weiter.

Mehr Unterstützung für Betriebstests

Nebst den beiden Verordnungen war laut Mitteilung auch die Strategie der Regierung betreffend Betriebstests ein Thema an der Sitzung. Die Betriebstests, so denkt die WAK, bildeten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Jedoch wünsche sich die WAK von der Regierung ein grösseres Entgegenkommen beim Tragen der Kosten. Solche Betriebstests seien für Unternehmen mit einem grossen, finanziellen Aufwand verbunden. (so)

Mehr zum Thema: Politik, Wirtschaft