Die wichtigsten Fakten zur Formel-1-Saison 2026
Neue Ära, neue Machtverhältnisse? Am Wochenende stürzt sich die Formel 1 in die erste Saison nach der Regelrevolution. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Auftakt in Australien.
Was macht die Saison 2026 so besonders?
Die WM-Saison 2026 könnte so spannend wie lange nicht werden. Der Grund dafür ist die grösste Regelreform in der jüngeren Geschichte der Formel 1. Die Autos sind kürzer, schmaler und leichter. Die Motoren werden zu gut 50 Prozent vom Verbrenner angetrieben, der von komplett nachhaltigem Kraftstoff befeuert wird, die restlichen fast 50 Prozent liefert die Batterie. Ausserdem ist die Aerodynamik der Autos neu, weil die bislang speziell geformten Unterböden wieder flach sind. All das könnte die Kräfteverhältnisse verschieben und für Überraschungen sorgen.
Was ist neu im Rennkalender?
Anders als im Reglement, das umfassend überarbeitet wurde, kommt es im Rennkalender nur zu wenigen Anpassungen. Wie in den letzten beiden Jahren umfasst auch die neue WM-Saison 24 Grands Prix. Die wichtigste Neuerung betrifft die Premiere des Grand Prix von Madrid am 13. September. Gefahren wird auf einem neuen Stadtkurs in der spanischen Hauptstadt. Dafür verschwindet Imola aus dem Kalender.
Zandvoort trägt am 23. August zum vorerst letzten Mal den Grand Prix der Niederlande aus, ehe der Anlass 2027 durch ein Rennen in Portimão in Portugal ersetzt wird. Das Heimspiel von Max Verstappen bildet nach der dreiwöchigen Sommerpause den Auftakt zur zweiten Saisonhälfte und gehört zu den sechs Wochenenden mit Sprintformat. Das Saisonfinale am 6. Dezember findet traditionsgemäss in Abu Dhabi statt.
Gibt es neue Gesichter im Fahrerlager?
Ein einziges, und das trägt den Namen Arvid Lindblad. Der 18-jährige, in London geborene Sohn eines Schweden und einer Britin mit indischen Wurzeln wurde aus der Nachwuchsakademie von Red Bull befördert und fährt künftig für das Schwesterteam Racing Bulls an der Seite von Liam Lawson, der den Platz von Isack Hadjar einnimmt. Der 21-jährige Franzose wiederum geht den umgekehrten Weg und ist bei Red Bull neu Teamkollege von Max Verstappen. Alle anderen Teams halten an ihrer bisherigen Fahrerpaarung fest.