Die wichtigsten Fakten zur Flandern-Rundfahrt 2026
Mit der Flandern-Rundfahrt geht am Sonntag die Saison der Frühjahresklassiker in die nächste Runde. Die wichtigsten Fakten zum populärsten Eintagesrennen in Belgien im Überblick.
Die Strecke
Die «Ronde van Vlaanderen» ist ein Stück belgisches Kulturgut. Der Start zur 110. Austragung erfolgt in Antwerpen, danach führt die Strecke über 16 gepflasterte Anstiege – die berühmt-berüchtigten Hellinge – und 278 km nach Oudenaarde. Die Anstiege am Oude Kwaremont und Paterberg könnten einmal mehr über den Ausgang des Rennens entscheiden.
Der Favorit
Tadej Pogacar kommt die Rolle als Topfavorit zu. Der Slowene ist schon zweifacher Sieger in Flandern: Er gewann 2023 und im Vorjahr, damals mit einer Minute Vorsprung auf das Verfolger-Trio (Mads Pedersen, Mathieu van der Poel und Wout van Aert). Mit einem weiteren Triumph würde er zu den Rekordsiegern der Flandern-Rundfahrt aufsteigen, zu welchen auch der Berner Fabian Cancellara (2010, 2013, 2014) gehört.
Pogacar ist in Form, das hat er bei seinen bislang erst zwei Saisoneinsätzen eindrücklich gezeigt. Anfang März triumphierte er bei der Strade Bianche, danach entschied er auch erstmals Mailand-Sanremo zu seinen Gunsten. In seinem Palmarès fehlt dem 27-Jährigen von den ganz grossen Eintagesrennen nur noch Paris-Roubaix. Der Pavé-Klassiker im Nordwesten Frankreichs findet heuer am 12. April statt.
Der erste Herausforderer
Mathieu van der Poel gehört zu den sieben Rekordsiegern der Flandern-Rundfahrt, die jeweils dreimal gewannen. Der Niederländer setzte sich in Oudenaarde 2020, 2022 und 2024 durch – also jeweils in den geraden Jahren, womit er heuer wieder an der Reihe wäre. Dazu wurde er zweimal Zweiter (2021 und 2023) und je einmal Dritter (2025) und Vierter (2019). Die letzten Tage vor dem Rennen verbrachte Van der Poel an der Wärme in Spanien. «Es wird sehr schwierig gegen Tadej, aber ich werde mein Bestes geben», so der 31-Jährige.