Die wahrscheinlich beste Saison der letzten zehn Jahre
Die Entwicklung sei vor allem auf das perfekte Wintersportwetter und die hervorragenden Schneesportverhältnisse zurückzuführen. Bei Betrachtung des März der letzten 15 Jahre belegt der diesjährige März Platz 4. Weiter heisst es: «Die Entwicklung der Gästezahlen verzeichnet im März im Vergleich zu den langjährigen Durchschnitten eine sehr erfreuliche Performance (5 Jahre: plus 35.6 Prozent; 10 Jahre: plus 20.7 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr zeigen insbesondere die Regionen mit einer internationalen Klientel und einer stärkeren Ausrichtung auf Übernachtungsgäste nochmals eine deutliche Steigerung (Oberengadin: plus 56 Prozent; Davos Klosters: plus 49.3 Prozent).
Kumulierte Entwicklung Wintersaison 2021/22
Die kumulierte Entwicklung der Ersteintritte respektive der Gäste seit Beginn der Wintersaison zeige eine Steigerung von 26.9 Prozent gegenüber dem Vorjahr sowie von 15.1 Prozent gegenüber dem 5-Jahres-Durchschnitt und 12.6 Prozent gegenüber dem 10-Jahres-Durchschnitt. BBGR schreibt dazu: «Diese sehr positive Entwicklung unterstreicht, dass sich der Schneesport am Berg nach wie vor einer grossen Beliebtheit erfreut». Auch die kumulierte Entwicklung des Transportumsatzes per 31. März zeige eine Steigerung: 30.3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und rund 22 Prozent gegenüber den lang-jährigen Durchschnitten (5 Jahre: 22.6 Prozent; 10 Jahre: 22.4 Prozent).
Rekordverdächtige Saison
Der Transportumsatz der Bündner Bergbahnen liege somit rund 10 Prozent über der letzten covid-freien Wintersaison (2018/19) und sei der höchste der vergangenen 10 Jahre. Im Monitor zeigt man sich darum hoch erfreut: «Der Winter 2021/22 dürfte sich sehr wahrscheinlich zur besten Saison der letzten zehn Jahre entwickeln». Als Gründe werden unter anderem die guten Wintersportbedingungen (Schnee, Wetter), die Schweizer Covid-Politik und als Folge davon eine starke Inlandnachfrage und die zunehmende Rückkehr der Gäste aus dem EU-Raum sowie die Konsumfreude und der Nachholbedarf der Gäste angegeben. (pd/ad)