Die schwierige Anreise vor der schwierigen Aufgabe
Am Dienstagabend gastiert die Schweizer Nationalmannschaft im Hampden Park in Glasgow. Eine beschwerliche Anreise schlägt bei Trainer Murat Yakin aufs Gehör.
Mit 90 Minuten Verspätung begann sie dann doch noch, die Pressekonferenz im Bauch des Hampden Park. Grund für die Verzögerung war ein Zwischenhalt, den das Flugzeug der Swiss mit der Nati an Bord auf dem Weg von Skopje nach Glasgow in Zürich einlegen musste.
Wie der Verband verlauten liess, hätten Unstimmigkeiten bei der Gewichtsberechnung durch die Airline dazu geführt, dass das Flugzeug nicht mit ausreichend Treibstoff für einen Direktflug hätte starten können und stattdessen zum Auftanken zwischenlanden musste. Mit rund drei Stunden Verspätung landete die Nationalmannschaft schliesslich doch noch in Glasgow.
Eine Landung zu viel für Yakin
Als wäre die Verspätung für Spieler und Staff nicht schon ärgerlich genug, setzte die zusätzliche Landung dem Nationaltrainer arg zu. So sehr, dass er sich nicht imstande fühlte, an der Pressekonferenz teilzunehmen. «Murats altbekannte Schwierigkeiten mit dem Gehör sind wieder aufgetreten», sagte Pressesprecher Adrian Arnold. Demnach habe der Nationaltrainer Probleme mit dem Druckausgleich in der Landephase bekundet. «Er hat Einschränkungen des Gehörs und einen Widerhall beim Sprechen», so Arnold. «Wir hoffen, dass er sich schnell davon erholt.»
Statt Yakin blickte also Co-Trainer Davide Callà auf das Spiel vom Dienstag. «Nach ihrem Trainerwechsel haben wir uns intensiv mit den Schotten befasst. Sie sind robust und treten mit viel Leidenschaft an, haben aber auch gute Spieler, vor allem im Zentrum.» Nominell sei Schottland der wohl stärkste Gegner in der Gruppe.