Die Schweiz vor dem Achtelfinal-Duell mit Gastgeber Italien
Vor dem Achtelfinal gegen Italien steht für die Schweizer ein Arena-Wechsel an. Verteidiger Christian Marti bleibt trotz neuer Umgebung gelassen. An den hohen Zielen ändert sich nichts.
Nach der Vorrunde hiess es für das Team von Patrick Fischer packen. Für den Start in die K.o.-Phase wechseln die Schweizer in Mailand von der Santagiulia Arena in die kleinere Rho Ice Hockey Arena, wo ein Grossteil der Frauen-Spiele ausgetragen wurde.
Noch in der Nacht auf Sonntag transportierte der Staff das gesamte Material vom Südosten in den Nordwesten der Stadt. Am Montagmittag stand das Abschlusstraining auf dem Programm, ehe die Schweizer 24 Stunden später im Achtelfinal auf Gastgeber Italien treffen.
Die Decke hängt in der 4000 Zuschauer fassenden, auf dem weitläufigen Mailänder Messegelände temporär errichteten Arena deutlich tiefer als im grossen Stadion. An den Ambitionen des Schweizer Teams, das von einer Medaille träumt, ändert das jedoch nichts.
«An der Ausgangslage ändert das nichts», bestätigt ZSC-Verteidiger Christian Marti. Der dreifache Schweizer Meister ist das Umziehen aus seiner Zeit im Hallenstadion gewohnt. Damals trugen die ZSC Lions ihre Trainings jeweils einige hundert Meter entfernt in der Kunsteisbahn Oerlikon aus.
Seit 2016 gehört Marti zum Nationalteam. Er hat sechs Weltmeisterschaften bestritten und in den letzten beiden Jahren zum Gewinn von WM-Silber beigetragen.
Mit Olympia versöhnt
Auf seine olympische Premiere musste er jedoch lange warten. Vor den Spielen 2018 in Südkorea wurde er von einem Handgelenkbruch ausgebremst, vier Jahre später verhinderte ein positiver Covid-Test kurz vor der Abreise nach Peking seine Teilnahme. Quarantäne statt Olympia, hiess es für ihn damals.