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Schweiz und Welt

Die Neuauflage des Halbfinals von 2022

Agentur sda
09.07.2026, 09:00 Uhr

Mit Frankreich und Marokko treffen im ersten Viertelfinal der WM am Donnerstag der meistgenannte Favorit und einer der Geheimfavoriten aufeinander. Es ist die Neuauflage des Halbfinals von Katar.

Frankreich überzeugte am Turnier in Nordamerika bisher wie kaum ein anderes Team. Fünf Siege und ein Torverhältnis von 14:2 stehen für die Équipe Tricolore zu Buche. Dass die Spieler von Trainer Didier Deschamps nicht nur zaubern, sondern auch leiden und kämpfen können, bewiesen sie im Achtelfinal gegen Paraguay. Die französischen Superstars liessen sich selbst von der ruppigen und bisweilen unfairen Spielweise der Südamerikaner nicht aus der Ruhe bringen und setzten sich am Ende dank eines verwandelten Penaltys von Captain Kylian Mbappé verdient mit 1:0 durch. Nebst der so prunkvoll besetzten Offensive überzeugte bei den Franzosen auch der Defensivverbund um William Saliba und Dayot Upamecano.

Marokko überwindet Hürden

Am Donnerstag in Foxborough wartet mit Marokko der erste richtige Prüfstein auf den Weltmeister von 2018, der zum dritten Mal in Folge in den Final will. Die Nordafrikaner ihrerseits streben den zweiten Halbfinal-Einzug in Serie an, nachdem sie es vor vier Jahren in Katar als erste Mannschaft des Kontinents an einer WM so weit geschafft haben.

Marokko hatte in Nordamerika schon schwierige Phasen zu überstehen. Im letzten Gruppenspiel gegen Haiti musste das Team um Captain Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain zweimal einem Rückstand hinterherrennen. Und im Achtelfinal gegen die Niederlande liefen Ismael Saibari, den es nach der WM zu Bayern München zieht, und Co. lange vergeblich an, ehe in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich und im Penaltyschiessen der verdiente Sieg resultierte.

Saibaris fehlt Marokko

Marokko muss auf einen Einsatz des zukünftigen Bayern-Spielers Ismael Saibari verzichten. Der mit drei Treffern erfolgreichste Torschütze des Teams verletzte sich im Achtelfinal gegen Kanada und steht Trainer Mohamed Ouahbi nicht zur Verfügung. Sein Ausfall ist ein herber Rückschlag für die «Löwen vom Atlas», die auf Revanche für den verlorenen Halbfinal vor vier Jahren sinnen. Damals setzte sich Frankreich dank eines frühen und eines späten Treffers mit 2:0 gegen die Überraschungsmannschaft durch.

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