«Die pandemische Lage ist derzeit immer noch angespannt», führt er als Begründung auf. Eine am 2. Mai durchgeführte Landsgemeinde wäre die erste Grossveranstaltung nach langer Zeit gewesen und man gehe davon aus, dass viele Stimmberechtigte der Landsgemeinde ferngeblieben wären. Der Regierungsrat erwartet, dass sich bis im September die pandemische Lage entspann, weil Flächentests und Impfungen das Coronavirus zurückdrängen könnten.
Die zweite Welle traf den Kanton Glarus viel stärker als die erste, vor allem in Gesundheitseinrichtungen. Die Zahl neu auftretender Erkrankungen und auch die Zahl der Todesfälle waren im Vergleich zur ersten Welle sehr hoch (bis 1. Juni 2020 gab es 12 Todesfälle, ab November stieg die Zahl auf 70 Todesfälle an). Im Dezember 2020/Januar 2021 waren die Kennzahlen im Vergleich zur übrigen Schweiz sehr hoch. Das Kantonsspital Glarus war stark belastet, wie es heisst.